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Verrückte bilder



verrückte bilder Nicht nur in Deutschland gibt verrückte bilder es Hartgesottene, die im Winter in eiskalten Seen oder Flüssen baden. Als Spaß-Spektakel oder weil es gut tun soll. Ist das völliger Irrsinn? Oder ist so ein Bad im Eisloch eines gefrorenen Sees sogar gesund, wie die Anhänger glauben?

Für die meisten erfordert eine kalte Dusche im Winter bereits große Überwindung. Die Vorstellung, nur in Badekleidung in einen um die null Grad kalten See oder Fluss zu steigen, ist im Vergleich dazu nahezu unvorstellbar. Dennoch gibt es in Deutschland und weltweit viele Anhänger und zahlreiche Winterschwimm-Events.

In Russland oder in China hat es sogar Tradition, ein Loch ins Eis zu hacken, um darin zu baden. Was ist dran an der Idee, das Baden bei Minusgraden sei gesund? Dass das Baden im eiskalten Wasser tatsächlich die Abwehrkräfte stärkt und so Infekten vorbeugt, sei schwierig nachzuweisen. „Belastbare Daten, die das eindeutig belegen, gibt es keine“, sagt Prof. Ulrich Fölsch, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Der Kontakt mit dem eisigen Wasser ist für den Körper zunächst wie eine Art Schock. Durch das Eiswasser ziehen sich die hautnahen Gefäße zusammen, die Temperatur auf der Haut sinkt. Gleichzeitig weiten sich die Gefäße im Inneren, damit das Blut im Körper zirkulieren kann und Organe sowie Arme und Beine weiter durchblutet werden. Durch die geweiteten Blutgefäße ist der Körper in der Lage verrückte bilder, auch im Eiswasser für kurze Zeit seine Kerntemperatur zu halten.

verrückte bilder Dafür muss er allerdings enorme Mengen Energie freisetzen. Er verbrennt Fett und mobilisiert Adrenalin und andere Stresshormone. Der Adrenalinkick führt dazu, dass sich viele Extremschwimmer nach dem Bad euphorisch fühlen. Der Körper fühlt sich außerdem wohlig warm an und die Haut prickelt.

„So einem Kälteschock sollten sich jedoch nur diejenigen aussetzen, die auch gesund sind“, warnt Internist Fölsch. Bei Herz- oder Gefäßproblemen kann das Eisbad schnell in einer Katastrophe enden, da zum Beispiel die Herzfrequenz in dem kalten Wasser absinken kann. Auch auf die Muskeln ist im Wasser bei extrem niedrigen Temperaturen nicht immer Verlass. Ein Grund auch für gesunde Menschen, sich strikt an die Baderegeln der Winterschwimmer zu halten.



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